Die Geschichte der ätherischen Öle

Der Ursprung der ätherischen Öle liegt schon mehr als 2500 Jahre zurück!

Zum Beispiel wurden schon im alten Ägypten und Persien durch Destillation wertvolle Essenzen aus Pflanzen gewonnen. Vor Christi Geburt waren ca. 130 Pflanzen bekannt, aus denen Mittel und Lösungen zur Heilung und für rituelle Zwecke hergestellt wurden. . Das bislang älteste Fundstück stammt aus einem 5000 Jahre alten Grab in Pakistan und ist eine Destillationsvorrichtung aus Ton, in der Reste verschiedener Pflanzen gefunden wurden. Doch die alten Kulturen standen uns in nichts nach und verwendeten diese auch zur kosmetischen Pflege und als betörende Parfumöle.

Im Mittelalter beschäftigten sich viele Alchemisten mit Pflanzenwirkstoffen. Doch mit der Zeit ging diese Lehre verloren. Im Barock wurden viele dieser Weisheiten wieder entdeckt, hauptsächlich für die damals so beliebten und modernen süßen Duftöle der aristokratischen Gesellschaft. Aber auch alle großen Ärztinnen und Ärzte dieser Epoche benutzten ätherische Öle für ihre Behandlungen.

Anfang des 20. Jahrhunderts untersuchte der Chemiker René Gattefossé die Eigenschaften verschiedener ätherischer Öle im Hinblick auf ihre Wirksamkeit in der Aromatherapie. Auslösendes Ereignis war dabei ein Unfall, bei dem sich der Chemiker bei einer Explosion seine Hand verbrannte. Im Schock griff er nach einer Flasche und goss sich den Inhalt über die verletzte Hand. Es war Lavendelöl. Zu seinem Erstaunen heilte die Wunde sehr gut ab und es bildeten sich kaum Narben.

Ab diesem Zeitpunkt widmete er seine Studien der Aromatherapie. Die moderne Aromatherapie kann somit auf ein festes Fundament bauen. Auch heute noch werden viele Pflanzen auf ihre Wirksamkeit hin getestet, denn das Angebot der Natur ist noch lange nicht ausgeschöpft.